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Baukunst im Archiv

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Die Sammlung der Akademie der Künste

Herausgegeben von Eva-Maria Barkhofen im Auftrag der Akademie der Künste, Berlin

Seit ihrem Gründungsjahr 1696 waren Baumeister Mitglieder der Akademie der Künste, Berlin. Die frühesten Zeugnisse der Baukunst im Archiv gehen auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurück und dokumentieren die Tätigkeiten der Lehrer und Schüler an der Akademie. Erst unter dem Nachkriegspräsidenten der West-Berliner Akademie, dem Architekten Hans Scharoun, wurden Ende der 1950er Jahre Architektennachlässe in das Archiv aufgenommen.

Zum ersten Mal wird mit diesem Buch ein Gesamtüberblick über die Archive von Architekten, Ingenieuren, Landschaftsarchitekten, Architekturfotografen und -kritikern vorgelegt, die im Baukunstarchiv der Akademie der Künste überliefert sind. Alle 71 Archive und 80 Sammlungen werden mit Kurzbiografien der Urheber und Beschreibungen von Art und Umfang der Bestände vorgestellt. Aus der Preußischen Akademie der Künste ist unter anderen Friedrich Gilly mit Zeichnungen vertreten. Besonders reich ist die Zeit des Expressionismus nach dem Ersten Weltkrieg mit Werken von Hugo Häring, Hans Scharoun, Bruno Taut, Hans und Wassili Luckhardt, mit Alfons Anker, Paul Goesch, Adolf Behne und Heinrich Lauterbach dokumentiert. Bis in die 1920er Jahre gehen die Archive von Richard Ermisch, Paul Baumgarten und Thilo Schoder zurück. Ein Schwerpunkt liegt bei jenen Architekten, die nach 1933 emigrieren mussten, unter ihnen Gabriel Epstein, Julius Posener, Adolf Rading, Harry Rosenthal und Konrad Wachsmann. Die Nachkriegszeit und die 1960er Jahre sind mit Archiven von Max Taut, Walter Rossow, Dieter Oesterlen, Bernhard Hermkes, Helmut Hentrich, Werner Hebebrand, Bernhard Pfau, Hermann Henselmann, Werner Düttmann, Friedrich Spengelin, Heinz Graffunder und Ludwig Leo vertreten. Archive und Sammlungen, die bis ins 21. Jahrhundert reichen, kommen von Kurt Ackermann, Hans-Busso von Busse, Peter von Seidlein, Manfred Sack, Jörg Schlaich, Szyszkowitz + Kowalski, Valentien + Valentien, Haus Rucker und Arno Brandlhuber.

Die Publikation gibt zudem einen Überblick über die Geschichte des Baukunstarchivs und präsentiert mit 906 Abbildungen eine Auswahl aus rund 350.000 Zeichnungen und Plänen, 100.000 Fotografien, 450 Modellen und dem sehr umfangreichen schriftlichen Archivgut. 

235 × 275 mm
560 Seiten 
906 Abbildungen

Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-86922-492-3