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Städtebau für Mussolini

€ 128.00

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Auf der Suche nach der neuen Stadt im faschistischen Italien

Herausgegeben von Harald Bodenschatz

Harald Bodenschatz/Daniela Spiegel

Mit weiteren Beiträgen von Uwe Altrock, Lorenz Kirchner und Ursula von Petz

 

In Italien wird das städtebauliche Erbe der Mussolini-Zeit heute weitgehend wertgeschätzt. Nahezu jeder Stil, jedes bauliche Produkt und jeder Architekt dieser Zeit hat seine würdigende, ja oft bewundernde Publikation erhalten. Zahlreiche Ausstellungen riefen das „grandiose“ Erbe dieser Zeit, so die oft gebrauchte Wortwahl, in Erinnerung. So allgegenwärtig das städtebauliche Erbe der Diktatur in Italien ist, so wenig ist es in Deutschland – jenseits der Zirkel einiger Spezialisten – bekannt. Auch in den Überblickswerken des europäischen Städtebaus wird es bis heute in der Regel ignoriert.

Das ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass im ­faschistischen Italien die wohl umfangreichsten städtebaulichen Projekte der Zwischen­kriegszeit in Europa realisiert wurden. Das vorliegende Buch bietet ­einen systematischen Überblick über den Städtebau der Mussolini-Diktatur auf der Grundlage zahlreicher, wenig bekannter Abbildungen, und es interpretiert diesen Städtebau neu, insbesondere mit Blick auf den Städtebau der anderen Diktaturen der Zwischenkriegszeit. Im
Zentrum stehen die städtebaulichen Debatten und Projekte im Großraum von Rom und in den trockengelegten pontinischen Sümpfen südöstlich von Rom. Daneben werden Projekte in anderen Städten und im „italienischen Ausland“, den damaligen Kolonien, vorgestellt.

 

240 × 300 mm
552 Seiten
680 Abbildungen
Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-86922-827-3
Zweite, erweiterte Auflage

 

Hier finden Sie den Waschzettel.


Dieser Titel erscheint voraussichtlich
im September 2022.

 

 

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